Tee war in Japan nicht immer ein Alltagsgetränk. Ursprünglich wurde Tee (insbesondere pulverisierter grüner Tee, Matcha) von Myōan Eisai im 12. Jahrhundert aus China nach Japan gebracht.
Das Getränk der Zen-Mönche
In den frühen Tagen wurde Tee fast ausschließlich in Zen-Klöstern getrunken. Das anregende Koffein half den Mönchen, während langer, stundenlanger Meditationssitzungen wach und fokussiert zu bleiben. Tee war eine rituelle Notwendigkeit, kein Luxus.
Der Tee der Samurai
Später übernahmen die Samurai die Teekultur. Inmitten von turbulenten Kriegszeiten boten die strengen Regeln der Teezeremonie den Kriegern einen Moment der totalen Kontrolle und politischen Neutralität in den Teehäusern.
Moderne Resonanz
Heute ist Tee tief im japanischen Alltag verwurzelt, aber die Resonanz des Zen-Buddhismus schwingt immer noch mit. Wenn wir heute eine Tasse Tee oder Kaffee trinken, sollten wir uns an die Mönche erinnern: Nutzen wir das Getränk, um wach und fokussiert bei uns selbst zu sein, statt durch den Feed zu wischen.